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Mindestens 32 Tote in Mexiko nach Erdbeben der Stärke 8,2

Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,2 hat den Süden Mexikos erschüttert.

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Mindestens 32 Tote in Mexiko nach Erdbeben der Stärke 8,2

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Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,2 hat den Süden Mexikos erschüttert und mindestens 32 Menschenleben gefordert. 23 Menschen seien im Staat Oaxaca getötet worden, sieben im Bundesstaat Chiapas und weitere zwei in Tabasco.

Nach Angaben von Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto handelt es sich um das stärkste in der Region gemessene Beben jemals.

In der Hauptstadt Mexiko Stadt rannten die Menschen verstört auf die Straßen. Viele Leute waren in Bademänteln, mit Handtüchern bedeckt oder in Schlafanzügen nach draußen gelaufen – und trauten sich nicht in die Gebäude zurück.

Das Epizentrum lag rund 100 Kilometer vor der Pazifikküste im Süden des Landes in einer Tiefe von 19 Kilometern. Das Erdbeben war auch im rund 700 Kilometer entfernten Mexiko-Stadt sowie den Bundesstaaten Puebla, Veracruz und Guerrero zum Teil drastisch spüren.

Auch im Nachbarland Guatemala sei mit schweren Schäden zu rechnen, sagte der Präsident des Landes, Jimmy Morales. Dort erreichte das Beben eine Stärke von 7,7.

Das Erdbeben ereignete sich am späten Abend – um 23 Uhr 49 Ortszeit. Als die weiträumige Tsunami-Warnung herausgegeben wurde war es kurz vor Mitternacht in Mexiko.

Es könne in einem sehr großen Gebiet hohe Tsunami-Wellen geben, verlautete aus dem US-amerikanischen “Pacific Tsunami Warning Centre”.

Die Behörden in Mexiko warnen mehr als vier Meter hohen Wellen in der Region Chiapas. Die Tsunami-Warnung gilt auch für die Küsten von Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Nicaragua und Ecuador in Südamerika.

Außerdem wurden rund 65 Nachbeben registriert, das stärkste wurde mit 6,1 angegeben. Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto warnte, dass Nachbeben bis zu einer Stärke von 7 möglich seien.

Er war umgehend zum Katastrophenzentrum des Landes gefahren.


Journalist Jeff Paul postete auf Twitter ein Video aufgenommen in Puerto Escondido während des Bebens.


Weitere Videos wurden in Wohnungen aufgenommen.


Oder in einer leeren Redaktion.



Augenzeugen nehmen das Erdbeben auf: Hier ein Denkmal und eine Ampel während des Erdbebens: