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Hamas will Gaza-Verwaltung abgeben

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Hamas will Gaza-Verwaltung abgeben

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Zehn Jahre nach der gewaltsamen Machtübernahme im Gazastreifen hat sich die Hamas bereit erklärt, die Verwaltung des blockierten Küstenstreifens am Mittelmeer abzugeben. Die radikal-islamische Palästinenserorganisation teilte mit, sie lade die Regierung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas im Westjordanland dazu ein, “in den Gazastreifen zu kommen und ihre Aufgaben sofort zu übernehmen”. Die rivalisierende Fatah von Abbas reagierte vorsichtig auf das Versöhnungsangebot.

In der Stellungnahme akzeptierte die Hamas weitere Kernforderungen von Abbas für eine innerpalästinensische Versöhnung. Es wurde jedoch damit gerechnet, dass die Hamas die Kontrolle ihrer Sicherheitskräfte behält.
Die Hamas erklärte sich bereit, ihr Verwaltungskomitee für den Gazastreifen aufzulösen. Außerdem stimme die Organisation allgemeinen Wahlen zu, hieß es in der Mitteilung. Der Schritt sei Ergebnis “großzügiger Bemühungen von Ägypten, eine palästinensische Versöhnung herbeizuführen”.

Fatah und Hamas hatten sich jahrelang einen blutigen Bruderkrieggeliefert. Bisher scheiterten alle Versöhnungsversuche. Die Hamas hatte 2007 gewaltsam die alleinige Macht im Gazastreifen an sichgerissen und die Fatah vertrieben. Seitdem herrschte die Fatah nur im Westjordanland, die Hamas im Gazastreifen, wo etwa zwei Millionen Menschen leben.