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Mutmach-Tweets nach dem Schock: "Ich bin #87Prozent"

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Mutmach-Tweets nach dem Schock: "Ich bin #87Prozent"

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Nicht nur in Berlin, Frankfurt und Köln haben einige hundert Demonstranten gegen den Einzug der rechtspopulistischen AfD (Alternative für Deutschland) in den Bundestag demonstriert. Die Slogans bei den Protesten gingen von “Ganz Berlin hasst die AfD”, “Ganz Frankfurt hasst die AfD”, über “Nazi-Schweine” bis zu “Ihr habt nur Deutschland, wir haben Spaß”.

Auf Twitter war #87Prozent Trending Topic, denn viele entsetzte User der sozialen Medien wollten deutlich machen, dass sie nicht zu den 13 Prozent von Wählern gehören, die die AfD gewählt haben.
Laut Wahlanalysen haben vor allem Männer im Osten von Deutschland für die AfD gestimmt.

Die Twitter-Aktion mit den #87Prozent hat die Redaktion von ZeitOnline ins Leben gerufen. Auf Zeit-Online gibt es auch den Artikel “Wir sind afdgeschockt”, der die Stimmung der schockierten Leser wiedergibt.

Spiegel-Online hatte noch am Wochenende getitelt: “AfD-Wahl im Selbsttest Wollen Sie das wirklich?” Und damit Rekordklicks erzielt.

Die Zürcher NZZ schreibt “Wahlerfolg der AfD: Ein wilder Haufen zieht in den Bundestag”, “Heulen ändert nichts” hat Heribert Prantl seinen Kommentar in der SZ genannt.


Einige Twitter-User versuchten auch, die anderen zu beruhigen.


Mutmach-Tweets sozusagen.







Ein bisschen herausfordernd…


Mit einer Spur von Verachtung.


Es gibt auch ganz besondere Vorschläge.