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Iran: Trumps Rede zum Atomdeal "beleidigende Rhetorik"

Donald Trumps harte Rede zum Atomdeal mit dem Iran sorgte für heftige Reaktionen.

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Iran: Trumps Rede zum Atomdeal "beleidigende Rhetorik"

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Erneut harte Worte des US-Präsidenten Donald Trump, dieses Mal in Richtung Iran. Das internationale Atomwaffenabkommen macht zu viele Zugeständnisse, so Trump am Freitagabend. Iran halte sich nicht an alle Abmachungen. Der US-Präsident will das Abkommen zwar vorerst nicht aufkündigen, aber die Sanktionen gegen Teheran verschärfen. “Wir werden sicher nicht auf einem Weg bleiben, der vorhersehbar zu mehr Gewalt, mehr Terror und einer realen Bedrohung durch einen nuklear bewaffneten Iran führt.”

Auf Seiten des Irans wird Trumps Rede als “beleidigende Rhetorik” bezeichnet. Präsident Hassan Rohani versicherte, dass das internationale Abkommen “solider” sei als Trump denkt. Iran werde weiterhin am Atomdeal festhalten. “Iran ist keine Nation, die den eindringlichen und hasserfüllten Reden eines Diktators nachgeben wird. Die iranische Nation wird sich keiner Nation ergeben”, antwortete Rohani auf Trumps Rede.

Für die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini funktioniert das Nuklear-Abkommen mit dem Iran. Eine einseitige Aufkündigung des Vertrags sei ohnehin nicht möglich: “Kein Präsident von keinem Land der Welt, kann ein solches Abkommen beenden.”

Kanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron und die britische Premierministerin Theresa May reagierten auf Trumps neue Iran-Politik gemeinsam und mit Sorge. Das Abkommen sei “der Höhepunkt von 13 Jahren Diplomatie”. Die USA sollten über mögliche Folgen für die Sicherheit in ihrem Land und für ihre Verbündete nachdenken, bevor sie Weiteres in Bezug auf den Atomdeal unternehmen. Die USA wollen über ihre neue Iran-Politik jetzt mit verbündeten Staaten abstimmen. Lob gab es zum Beispiel von Israel.


Das Atomwaffenabkommen von 2015 wurde von mehreren Staaten unterzeichnet. Auch der ehemalige US-Präsident Barack Obama unterschrieb den Vertrag, mit dem sich der Iran verpflichtet, keine Nuklearwaffen zu entwickeln.