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Alarmierende Smog-Werte sorgen für Gesundheitskrise in Neu-Delhi

Seit Tagen hängt eine Dunstglocke über der indischen 17-Millionen-Metropole, die Menschen müssen wegen der alarmierend hohen Luftverschmutzung Atemmasken tragen.

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Alarmierende Smog-Werte sorgen für Gesundheitskrise in Neu-Delhi

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Seit Tagen gibt es gefährlich hohe Luftverschmutzung in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi: Dichter Smog verhüllt weite Teile der Stadt und belastet ihre rund siebzehn Millionen Einwohner.

Nikunj Pandey, ein Mann aus Neu-Delhi sagt: “Wenn Sie aus dem Haus gehen und die Leute fragen, was noch gesund ist. Dann sagen sie: das Wasser ist nicht sauber, das Gemüse ist verseucht, wir werden vergiftet. Alles ist heutzutage ungesund.”

Messungen zum Gehalt des gesundheitsschädlichen Feinstaubs in der Luft ergaben alarmierend hohe Werte. So lag die Feinstaub-Konzentration im November teilweise beim 75-Fachen der Höchstwerte, die laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahresdurchschnitt für die Gesundheit noch unbedenklich sind.

Anumita Roychowdhury, vom Zentrum für Wissenschaft und Umwelt erklärt: “Es ist wirklich eine Gesundheitskrise. Die Ärzte sagen, dass in den Krankenhäusern von Neu-Delhi 20 Prozent mehr Menschen mit Atem- oder Herzbeschwerden in die Notaufnahme kommen als sonst.”

Die Behörden haben bereits erste Maßnahmen ergriffen: Bauarbeiten werden gestoppt und jedes zweite Auto wird aus dem Verkehr gezogen. Schulen bleiben bis zur nächsten Woche geschlossen.