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Bali: Mount Agung spuckt weiter kilometerhoch Asche

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Bali: Mount Agung spuckt weiter kilometerhoch Asche

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Kilometerhohe Asche wolken steigen aus seinen Kratern: ein bevorstehender Ausbruch des Mount Agung legt auch den dritten Tag in Folge weite Teile der Insel Bali lahm.

Der Flughafen blieb für drei Tage geschlossen, am Mittwoch Morgen hat er den Betrieb wieder aufgenommen. 

Die Behörden bemühen sich um die Evakuierung der rund 100.000 Anwohner. Sie wurden aufgefordert, sich in Notunterkünfte zu begeben. Lediglich 29.000 Menschen haben sich dort registrieren lassen. Viele kehren vor allem tagsüber in ihre Häuser in die Gefahrenzone zurück, um ihr Vieh zu versorgen.

Der letzte Ausbruch des Agung liegt über 50 Jahre zurück. Dabei starben mehr als 1.000 Menschen, als sogenannte Lahare, vulkanische Schlamm- und Schuttströme, ganze Dörfer überrollten.