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Treffen zur Unterstützung des Libanon

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Treffen zur Unterstützung des Libanon

Saad Al-Hariri, Emmanuel Macron und Amina Mohammed in Paris
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In Paris ist eine internationale Unterstützergruppe für den Libanon zusammengekommen.

Zu dem Treffen im französischen Außenministerium erschien auch Libanons Ministerpräsident Saad Al-Hariri, der am Dienstag seine Rücktrittserklärung widerrufen hatte.

Hariri hatte Anfang November seinen Rücktritt als Regierungschef des Libanon angekündigt, was weltweit zu Sorge um die Stabilität des Landes und der Region geführt hat.

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hatte zu dem Treffen, zu dem auch US-Außenminister Rex Tillerson, die übrigen ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats, Deutschland, Italien, die EU und die Arabische Liga teilnahmen, geladen.

"Damit der Libanon vor diesen Krisen beschützt wird, ist es unverzichtbar, dass alle libanesischen Parteien und alle regionalen Akteure das Kardinalprinzip der Nichteinmischung respektieren. Aktuelle Ereignisse haben gezeigt, dass das Eingreifen libanesischer Milizen in die Konflikte, die den Nahen Osten erschüttern, nicht weitergehen kann, ohne dass der Libanon in all seinen Bestandteilen Kollateralschäden ausgesetzt wird", warnte Macron.

Weiterhin besteht die Sorge, der Libanon könnte zum Schauplatz eines Stellvertreterkonflikts zwischen dem sunnitischen Königreich Saudi-Arabien und dessen schiitischem Erzrivalen Iran werden.

Die Stabilität des Libanon ist unverzichtbar für seine Einwohner, aber auch für die gesamte Region.

Der libanesische Ministerpräsident Saad Al-Hariri gab sich zuversichtlich:
"Alle politischen Parteien im Libanon haben gerade nochmals ihr Bekenntnis bestätigt, das Prinzip der unterschiedlichen regionalen Konflikte und der Nichteinmischung in die internen Angelegenheiten arabischer Länder zu respektieren."

Hariri fügte hinzu, dass jeder Bruch dieser Vereinbarung den Libanon zurück in eine gefährliche Zone bringe.
Zudem sei die Entscheidung der USA, Israel als Hauptstadt Israels anzuerkennen, eine «zusätzliche Herausforderung für die Stabilität der ganzen Region und werde den Friedensprozess weiter erschweren.