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Nach Tankerkollision: Vor Chinas Küste droht Ölpest

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Nach Tankerkollision: Vor Chinas Küste droht Ölpest

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Nach der Kollision mit einem Frachtschiff vor der Küste Chinas droht ein brennender iranischer Öltanker zu explodieren und zu sinken. Einsatzkräfte kämpften mit Löschbooten gegen die Flammen an,
doch war das Feuer auch am zweiten Tag nach dem Zusammenstoß weiter heftig, so das chinesische Staatsfernsehen. Giftige Gase seien eine Gefahr für die Rettungs- und Bergungsmannschaften.

Der unter der Flagge Panamas fahrende Tanker war am Samstagabend auf dem Weg nach Südkorea rund 300 Kilometer östlich von Shanghai mit dem chinesischen Frachter «CF Crystal» kollidiert und in Brand geraten. Bis Montag gab es kein Lebenszeichen von den 32 vermissten Seeleuten des Schiffes, 30 Iranern und zwei Seeleuten aus Bangladesch. Die 21köpfige Besatzung des Getreidefrachters, unter Hongkongs Flagge unterwegs, war unversehrt gerettet worden.

Nach der Kollision trieb der Tanker in Schieflage auf hoher See. Wieviel Öl aufgelaufen ist, war unklar. Die Einsatzkräfte haben einen Schutzring von 18 Kilometern um das Schiff gezogen, um zu vermeiden,
dass andere Schiffe zu nahe kommen.

Noch ist das Ausmaß der Umweltschäden nicht bekannt, aber die Katastrophe könnte die schwerste dieser Art seit 1991 sein, als 260.000 Tonnen Öl vor der angolanischen Küste ausgelaufen waren.
Die «Sanchi» hatte 163 000 Tonnen Kondensat an Bord, ein sehr hochwertiges Leichtöl.

su mit dpa