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"Fahrende Bombe" vor Kreta gestoppt

Griechische Küstenwache stellte 410 Tonnen Sprengstoff an Bord des Frachters sicher.

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Die griechische Küstenwache hat einen Frachter aufgebracht, der 29 Container mit mehreren Tonnen Sprengstoff an Bord hatte. Das Schiff wurde bereits am 6. Januar gestoppt und zum Einlaufen in den Hafen von Heraklion auf Kreta gezwungen. Der Frachter "Andromeda" sei eine "fahrende Bombe" gewesen. An Bord wurden rund 410 Tonnen Sprengstoff sichergestellt. Das zu einer griechischen Reederei gehörende Schiff fährt unter der Flagge Tansanias.

Griechischen Sicherheitsbehörden zufolge lagen Informationen vor, dass der Frachter nach Libyen fahren sollte. Waffen- oder Munitionslieferungen in das nordafrikanische Land hat die EU aufgrund des dort herrschenden Bürgerkriegs verboten.

Die brisante Ladung soll das Schiff in der Türkei an Bord genommen haben. Die achtköpfige Besatzung des Frachters wurde festgenommen.