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Von der Ruhe an der bulgarischen EU-Außengrenze

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Von der Ruhe an der bulgarischen EU-Außengrenze

Die bulgarisch-türkische Grenze
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Bulgarien will seine EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr nutzen, ein vollwertiges Mitglied des Schengen-Raums des kontrollfreien Grenzverkehrs zu werden.

Die Regierung in Sofia will ihren EU-Partnern zeigen, dass das Land in der Lage ist, einem Ansturm von Flüchtlingen Herr zu werden, ohne die Türkei zu verprellen.

Die Beziehungen zwischen den Grenzbehörden auf beiden Seiten seien hervorragend, sagt dieser Grenzbeamte.

Die Zusammenarbeit werde von Jahr zu Jahr besser. Aber es sei nicht vorherzusagen, was passiere, wenn die Beziehungen schlechter würden.

Nach offiziellen Angaben ging die Zahl der Flüchtlinge an der Grenze zur Türkei seit 2015 um mehr als 80 Prozent drastisch zurück.

Denn Bulgarien hat seine 274 Kilometer lange Aussengrenze mit der Türkei verstärkt.

Und der Bürgermeister des Grenzortes sieht derzeit keine Schwierigkeiten. Seine Mitbürger fühlten sich von Migranten in keinster Weise bedroht, sagt er.

In Lesovo erinnern sich die Menschen noch an die Flüchtlingskrise vor drei Jahren.

Eine Gruppe von britischen Bewohnern lobt die Ruhe des Ortes, die seitdem zurückgekehrt ist.

Sie fühle sich hier sicher, die Grenze sollte geschlossen bleiben.

Ist der Grenzzaun gut?

Ja, sehr gut.

Bleibt abzuwarten, ob das Problem der Flüchtlinge während der bulgarischen Ratspräsidentschaft gelöst werden kann.