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Tierschützer retten Zootiere aus Syrien

Tierschützer haben Zootiere aus Syrien in Sicherheit gebracht. Sie leben jetzt in Jordanien. Die Geretteten seien vom Krieg traumatisiert, so ein Tierarzt.

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Tierschützer retten Zootiere aus Syrien

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Symbolbild: Derrick Brutel, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons
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Auch für viele Tiere in Syrien bedeutet der Bürgerkrieg ein Leben in Elend. Tierschützer versuchen zu helfen. Im vergangenen Sommer retteten sie aus einem Zoo in Aleppo 13 der einst 300 Tiere.

Fünf Löwen, zwei Tiger, zwei Asiatische Schwarzbären, zwei Hyänen und zwei Hunde wurden aus dem Land gebracht, nun leben sie in Amman im Nachbarland Jordanien. Andere wurden in die Niederlande gebracht, in eine Auffangstation der Organisation Vier Pfoten.

Der Aktivist und Tierarzt Amir Khalil meint: "Ich glaube, dass Tiere zu unserem Planeten gehören und wir auch ihnen helfen müssen." Die Rettung sei monatelang geplant und mit verschiedenen Rebellengruppen abgesprochen worden. Khalil hat bereits aus der damaligen IS-Hochburg Mossul im Irak eine Bärin und eine Löwin gerettet.

"Äußerlich sind die Tiere in einem guten Zustand und haben sich mittlerweile wieder gut eingelebt", sagte er. "Aber die Tiere sind genau wie Menschen schwer traumatisiert." Sobald etwa Hubschrauber zu hören seien, würden die Tiere sich sofort verstecken.

"Häufig schwindet in den Kriegen die Menschlichkeit, aber dass so viele Menschen bei der Rettung der Tiere beteiligt waren, zeigt doch, dass die Menschlichkeit wiederkommt", sagte der Tierarzt.