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Bilanz nach Orkan "Friederike"

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Mindestens acht Tote, Chaos auf den Straßen, im Zug- und Luftverkehr und immenser Sachschaden: Das ist die Bilanz des Sturmtiefs "Friederike". Der schlimmste Wintersturm der vergangenen zehn Jahre zog nach Osten ab. Erste Fernzüge rollen wieder. Nach der deutschlandweiten Einstellung des Verkehrs nahm die Deutsche Bahn den Betrieb mit vereinzelten Einschränkungen wieder auf.

"Beim Fernverkehr kommt es in Bayern zunächst noch zu Ausfällen und Verspätungen", sagte ein Bahnsprecher am Freitagmorgen. Grund dafür seien Einschränkungen auf Strecken weiter im Norden. Der Regionalverkehr laufe bereits wieder ohne Einschränkungen.

Vielerorts wurde zeitweise Windstärke 12 (Geschwindigkeiten von 117 Kilometern in der Stunde und mehr) gemessen. Starke Orkanböen ließen Laster umkippen, umgefallene Bäume sorgten für Probleme auf Straßen und Gleisen. Aufgrund der Gefahr, dass immer noch Bäume entwurzelt werden können, bleiben Autobahnen teilweise noch gesperrt.

Obwohl der Deutsche Wetterdienst um Mitternacht die letzte Unwetterwarnung aufhob, drohen weiterhin glatte Straßen. Immer wieder sind Regen-, Schnee- und Graupelschauer möglich.

Glück im Unglück hatte eine 33-jährige Frau in Niederlanden: Zusammen mit ihrem Kind im Kinderwagen entging sie nur knapp einem umstürzenden Baum.