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XI. Internationales Winter-Kunst-Festival: Klassik und neue Trends

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XI. Internationales Winter-Kunst-Festival: Klassik und neue Trends

XI. Internationales Winter-Kunst-Festival: Klassik und neue Trends
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Nicht nur Klassik, sondern auch Folk, Jazz, Fado und andere Kunstgattungen stehen auf dem Programm des XI. Internationalen Winter-Kunstfestivals im russischen Sotschi:

"Es ist ein Festival der Erkundungen, ein Festival der Premieren, ein Festival der Entdeckungen von Namen, ein Star-Festival mit vielen berühmten Teilnehmern. Und auch die pädagogische Seite ist sehr wichtig", sagt der künstlerische Leiter Juri Baschmet. Neben einem Wettbewerb für junge Komponisten werden auch aktuelle Trends gezeigt. Wie die Bass-Balalaika. Das acht Kilogramm schwere Instrument ist als Solopartie im Orchester zu hören:

"Es ist ein Festival der Erkundungen."

Juri Baschmet Künstlerischer Leiter

"Das Einzigartige daran ist, dass dieses Instrument ursprünglich nicht dafür geschaffen wurde, es solo zu spielen. Niemand würde es für ein kompliziertes Musikstück vorschlagen und noch dazu in einem Orchester! Im 20. Jahrhundert war es sogar unmöglich, sich das vorzustellen", sagt Bass-Balailaika-Spieler Mikhail Dzyudze.

Es gibt auch Videokunst zu entdecken: Darunter ein Film, der zeigt, wie eine Heavy-Metal-Band ihre Musik aus der Erde kommen lässt:

"'Heavy Metal - ist kein Konservatorium'" heißt eine Arbeit, die zeigt, wie eine Heavy-Metal-Gruppe ein riesiges Loch gräbt, die Lautsprecher hineinstellt. Und so hören wir Musik, aber die kommt aus dem Boden, aus dem Loch. Das ist Surrealismus, Dissonanz und Musik", sagt Antonio Geusa, Kurator der Ausstellung "Eco-Eco". Ein georgisches Puppentheater für Erwachsene führt die tragische Liebesgeschichte zwischen den zwei russischen Zügen "Ramona" und "Stalingrad" auf. Das Winter-Festival läuft noch bis zum 25. Februar.