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"Schmutzkampagne gegen Russland"

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In Moskau fällt der Schnee und der russische Präsident Wladimir Putin reagierte auf der Landwirtschaftsmesse eher ungehalten darauf, dass er von der Presse überhaupt auf den Fall Skripal angesprochen wurde. Der russische Präsident erklärte auf der Landwirtschaftsmesse in Krasnodar:

"Sie kommen mir mit Tragödien an."

"Hören Sie, wir sind hier auf der Landwirtschaftsmesse und Sie kommen mir mit Tragödien an. Gehen Sie doch erst mal den Dingen auf den Grund, dann sprechen wir darüber."

Im russischen Staatsfernsehen sagte der Parlamentsabgeordnete Andrej Lugowoi, gegen Russland laufe eine Schmierkampagne.

Lugowoi wurde von Großbritannien des Mordes am Ex-KGB-Agenten Alexander Litwinenko im Jahr 2006 angeklagt.

"Der Fall Skripal ist Teil eines großen Planes, Russland in den Dreck zu ziehen. Was sie uns mit der Krim und der Ukraine in die Schuhe schieben wollten, haben sie nicht geschafft, also, versuchen sie es jetzt weiter", so Lugowoi.

"Wollen Russland in den Dreck ziehen."

Im Jahr 2006 hatte sich Lugowoi und ein anderer Russe, Dmitri Kowtun, am 6. November in London mit Litwinenko getroffen. Kurz nachdem Litwinenko mit Lugowoi und Kowtun Tee getrunken hatte, zeigte er erste Zeichen einer Polonium-Vergiftung, an deren Folgen er zwei Wochen später starb. Lugowoi hat die Vorwürfe immer zurückgewiesen.