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Gouverneur von Kemerowo tritt nach Brandkatastrophe zurück

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Gouverneur von Kemerowo tritt nach Brandkatastrophe zurück

Kemerovo beweint 41 getötete Kinder
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Der Gouverneur der russischen Region Kemerowo ist eine Woche nach dem verheerenden Brand in einem Einkaufszentrum zurück getreten. Präsident Vladimir Putin nahm den Rücktritt von Aman Tulejew an.

Kemerowo am 25. März 2018

Die Feuerkatastrophe mit 64 Toten hatte eklatante Versäumnisse der Behörden zutage gefördert und massive Proteste der Bevölkerung ausgelöst. Tulejews Reaktion auf die Tragödie hatte für Empörung gesorgt. Der 73jährige hatte sich nämlich nicht bei den Bürgern der Bergarbeiterstadt entschuldigt, sondern nur bei Präsident Putin. Für die Proteste machte er zudem die Opposition verantwortlich. Den Ermittlern zufolge, fehlten Genehmigungen und Brandschutzkontrollen. Mehrere Angestellte des Einkaufszentrums und Mitarbeiter der Stadtverwaltung kamen in Untersuchungshaft. Bei dem Feuer waren auch 41 Kinder ums Leben gekommen.

Tulejew galt in den 1990er Jahren in Russland als Politiker mit Herz für die Arbeiter. Doch in 20 Jahren als Gouverneur führte er das Gebiet Kemerowo Kritikern zufolge zunehmend autoritär und korrupt. Präsident Wladimir Putin nahm den Rücktritt Tulejews an und ernannte Sergej Ziwiljew zum kommissarischen Gouverneur.