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Doch keine Katastrophe: Tiangong 1 stüzt ins Meer

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Doch keine Katastrophe: Tiangong 1 stüzt ins Meer

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Am Ende ist die Katastrophe ausgeblieben.

Das chinesische Raumlabor "Tiangong 1" ist in die Erdatmosphäre eingetreten und zu großen Teilen über dem Pazifik verbrannt.

China hatte das Labor 2011 ins All geschossen.

Ein kontrollierter Absturz des 8,5 Tonnen schweren und zwölf Meter langen Objekts über dem Meer war nicht möglich, weil seit März 2016 kein Kontakt mehr bestand und die Triebwerke nicht gezündet werden konnten.

Das Labor war, abgebremst von der Atmosphäre, der Erde langsam immer näher gekommen. "Tiangong 1" war ein experimentelles Weltraumlabor, mit dem Rendezvous- und Andockmanöver getestet wurden. Nach Esa-Angaben gab es zwei bemannte Missionen dorthin.

China hatte 2016 ein neues Raumlabor ins All geschossen. In "Tiangong 2" können zwei Astronauten länger als im Vorgängermodell leben. Auch hat es eine höhere Ladekapazität und lässt sich erstmals auftanken.

Mit seinen Raumlaboren will China Erfahrungen für den Bau einer eigenen Raumstation sammeln, die um das Jahr 2022 fertig werden soll.

Die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Erde verfolgt ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm, das auch den Mond und den Mars als Ziele hat.