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Gefeuerter FBI-Chef rechnet mit Donald Trump ab

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Gefeuerter FBI-Chef rechnet mit Donald Trump ab

A combination of file photos show U.S. President Donald Trump in the White
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REUTERS/Carlos Barria, Jonathan Ernst
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In einem Exklusivinterview mit George Stephanopoulos von ABC News hat der gefeuerte FBI-Chef James Comey US-Präsident Donald Trump massiv angegriffen. Auch in seinem am Dienstag erscheinenden Buch mit dem Titel "Größer als das Amt: Auf der Suche nach der Wahrheit - der Ex-FBI-Direktor klagt an" (Originaltitel: A Higher Loyalty: Truth, Lies and Leadership ) rechnet er unbarmherzig mit dem Präsidenten ab:

"Ich denke nicht, dass er medizinisch nicht in der Lage ist, Präsident zu sein, er ist moralisch untauglich dafür.Wer über Frauen wie ein Stück Fleisch spricht und sie dementsprechend behandelt, wer ständig lügt und darauf besteht, dass das amerikanische Volk das glaubt, ist als Person aus moralischen Gründen nicht geeignet, Präsident der Vereinigten Staaten zu sein. Unser Präsident muss die Werte, die den Kern dieses Landes ausmachen, respektieren und verkörpern, das Wichtigste ist die Wahrheit", so James Comey.

Trump hatte Comey im Mai 2017 aufgrund der FBI-Untersuchungen in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton entlassen. Später deutete der Präsident an, der Grund seien die Untersuchungen in der Russland-Affäre gewesen.

In mehreren Tweets teilte Trump gegen den ehemaligen FBI-Chef aus, nannte ihn einen "schleimigen Typen", von dem er nie "persönliche Loyalität" verlangt habe.

Comey hält es außerdem für möglich, dass Russland kompromittierendes Material von Trump habe. Außerdem sei es denkbar, dass der US-Präsident die Justiz behindert habe.