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Videobeweis - Schiris auf der Schulbank

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Videobeweis - Schiris auf der Schulbank

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Bei der Fußball-WM in Russland werden bei jedem Spiel vier Video-Assistenten mit unterschiedlichen Aufgaben im Einsatz sein.

Bei jedem Spiel sollen drei Video-Schiedsrichter und ein Linienrichter die Partie auf mehreren Bildschirmen verfolgen. Der Schiedsrichter auf dem Feld wird nur per Funk kontaktiert, falls er bei spielentscheidenden Szenen wie Tor, Elfmeter, Roter Karte oder Bestrafung eines falschen Spielers eine falsche Entscheidung getroffen hat. Strittige Szenen sollen auch im Stadion wiederholt werden, um die Entscheidungen transparent zu machen.

FIFA Schiedsrichter-Chef Pierluigi Collina leitetet in Florenz ein Seminar für WM-Schiedsrichter, bei dem der Einsatz der neuen Technik trainiert wurde.

"Es ist ganz normal, wenn etwas Neues eingesetzt wird, dass mancher skeptisch ist. Was wir aber sagen können, das Ziel ist klar - die Videounterstützung kann große Fehler vermeiden."

Zwei der Video-Schiedsrichter in Russland werden aus Deutschland kommen, um bei bei spielentscheidenden Szenen den Mann auf dem Feld zu unterstützen. Neben den zwei deutschen gebe es drei italienische, einen niederländischen, einen portugiesischen und mehrere polnische Video-Referees.