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Größtes Faschistentreffen Europas? Kroatische Gedenkfeier sorgt für Aufregung

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Größtes Faschistentreffen Europas? Kroatische Gedenkfeier sorgt für Aufregung

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Wenige Tage nach der österreichischen Holocaust-Gedenkfeier in Mauthausen soll nun das angeblich größte Faschistentreffen Europas stattfinden. Die Partisanen, die von den KZ-Hinterbliebenen noch wertschätzend besungen wurden, werden am Samstag hingegen angeklagt. Tausende Kroaten pilgern nach Bleiburg in Kärnten um dem Tod der Ustascha-Soldaten des faschistischen Kroatiens zu gedenken. Diese wurden nach dem zweiten Weltkrieg an kommunistische Partisanen ausgeliefert.

Strenge Verbote gegen Nazi-Symbole

In Österreich ist das jährliche Treffen höchst umstritten. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser befürchtet eine Eskalation, auch aufgrund von Gegendemonstrationen. Nazi- oder Ustascha-Grüße, wie sie in den letzten Jahren oft beobachtet wurden, sollen dieses Jahr durch strenge Verbote verhindert werden.

Auch die kroatischen Organisatoren des Gedenktreffens haben die Teilnehmer aufgefordert, die Vorschriften Österreichs zu respektieren:

Vladimir Seks (Organisator): "Das Wichtigste ist, Vorfälle von Provokateuren zu unterbinden, die mit Ustascha und Nazi-Symbolen die Verbote untergraben wollen."

Neues Gutachten: Ustascha-Gedenkfeier kann verhindert werden

Unterdessen versucht das Mauthausen-Komitee, die kroatische Gedenkfeier zu verhindern. Ein neues Gutachten besagt, dass kroatische Symbole, die das Hakenkreuz enthalten, unter das Verbotsgesetz fallen. Somit könnten die österreichischen Behörden, die sich zuvor als machtlos erklärt hatten, doch noch einschreiten.