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Hitzealarm in der Eichhörnchen-Hilfe

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In der Rettungsstation der Eichhörnchen-Hilfe Berlin/Brandenburg herrscht Hochbetrieb, und das schon seit Wochen. Ans Aufpäppeln aus dem Nest gefallener Jungtiere ist man hier gewöhnt, Rund 40 Tiere werden derzeit versorgt. Doch in diesem Jahr macht der ungewöhnlich heiße und trockene Sommer den niedlichen Nagern zusätzlich zu schaffen.

Die Hörnchen haben Durst, sagt Tanya Lenn, die Vorsitzende der Eichhörnchen-Hilfe Berlin/Brandenburg. "Genau wie viele andere Wildtiere müssen die ganz viel trinken. Deshalb ist es ganz wichtig, dass man in den Gärten und überall, wo es möglich ist, Wasserquellen zur Verfügung stellt, dass die Wildtiere trinken können."

Der Rekordsommer hat weitreichendere Auswirkungen auf das Futter der Tiere. Wegen der heißen Temperaturen bereits im Frühjahr seien auch viele Früchte und Nüsse viel zu früh gereift und fielen schon jetzt von Bäumen und Sträuchern.

Deswegen könnte es im Herbst und Winter zu Engpässen kommen, warnt die Expertin Tanya Lenn. Sie rät Eichhörnchen-Freunden deswegen zum Zufüttern das ganze Jahr hindurch, ganz gleich, wie hart der Winter tatsächlich ausfallen sollte.