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Manipulationsversuch vor Kongresswahlen: Facebook löscht Fake-Accounts

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Manipulationsversuch vor Kongresswahlen: Facebook löscht Fake-Accounts

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Facebook hat eigenen Angaben zufolge einen neuen Versuch aufgedeckt, mit gefälschten Profilen die öffentliche Meinung in den USA zu manipulieren. Insgesamt seien 32 entsprechende Seiten von Facebook und der ebenfalls zu Facebook gehörenden Foto-Plattform Instagram gelöscht worden, teilte das Online-Netzwerk mit. Zu der Kampagne habe auch der Aufruf zu einer Demonstration gegen Rechts kommende Woche in Washington gehört.

Ziel ist es, die russische Einmischung in unser Wahlsystem zu beenden

Lindsey Graham Republikanischer US-Senator

Angaben zu möglichen Hintermännern der Aktion wollte man bisher nicht machen - auch wenn einige Verbindungen zu der in Russland basierten Gruppe «Internet Research Agency» (kurz IRA) festgestellt worden seien.

Der republikanische Senator von South Carolina Lindsey Graham drohte Sanktionen gegen Russland an und erklärte: "Ziel ist es, die russische Einmischung in unser Wahlsystem und die generelle Unterwanderung der Demokratie zu beenden. Dieses Ziel haben wir noch nicht erreicht."

Laut Facebook wurden anders als im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 die Spuren diesmal besser verwischt.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg muss sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig gegen Einflussnahme und für die Privatsphäre der Nutzer zu tun. In den vergangenen Monaten hat Facebook deswegen große Anstrengungen unternommen - auch um eine Regulierung durch Behörden zu verhindern.