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Papst mittendrin: Dialog für den Frieden in Kasachstan

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Von Galina Polonskaya  & Euronews
Der Papst in Kasachstan
Der Papst in Kasachstan   -   Copyright  AP Photo/Alexander Zemlianichenko   -  

In der kasachischenHauptstadt Nur-Sultan findet der siebte Kongress der Welt-Religionen statt. Eines der Ziele der Versammlung ist es, den Frieden durch Dialog zu fördern. Papst Franziskus hält sich auf einer apostolischen Reise in Kasachstan auf.

Der Schweizer Kardinal Kurt Koch ist der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Er erklärt gegenüber Euronews: "Es ist absolut notwendig, einen Dialog über die Herausforderungen dieser Welt zu führen und einen starken, kollektiven Aufruf für Frieden und Gerechtigkeit in dieser Welt zu haben."

Aaron Frenkel ist der  Vorsitzender des europäisch-asiatischen jüdischen Kongresses, auch er setzt auf den Dailog: "Der Schlüssel zum Frieden in dieser instabilen Welt ist es, sich zu engagieren, miteinander zu reden, zusammen zu sein, zu versuchen, einander zu verstehen, einander persönlich kennen zu lernen, und das ist es, was die Menschen zusammenbringen kann.

Der diesjährige Kongress bringt Delegierte aus mehr als 50 Ländern zusammen, die verschiedene Weltreligionen vertreten.

Organisator Bulat Sarsenbayev vom Zentrum für die Entwicklung des interreligiösen und interzivilisatorischen Dialogs sieht den Aufwärtstrend:  "Wir veranstalten diesen Kongress seit 2003. Beim ersten Kongress waren es nur 17 Delegationen. Jetzt haben wir mehr als hundert, und das zeigt, dass es ein Interesse in der Welt gibt und dass die geistigen Führer uns unterstützen."

Professor Azza Karam, Generalsekretärin von Religionen für den Frieden, findet Normalisierung entscheidend: "Das Wichtigste, was hier erreicht wurde, ist die Normalisierung des Gesprächs zwischen den verschiedenen Religionen, es ist populär und wichtig, dass religiöse Oberhäupter zusammenkommen, was sehr selten ist, wir sehen es nicht sehr oft, aber es normalisiert im Wesentlichen den Raum der Zusammenkunft zwischen verschiedenen Religionen - in unserer Zeit und in unserer Welt ist das sehr wichtig."

Auf diesem Kongress wurden viele globale Herausforderungen angesprochen, die Pandemie war eine davon. Einige Teilnehmende sagten, die Pandemie habe gezeigt, wie sehr die Menschen miteinander verbunden seien, und betonten, dass dies etwas sei, was viele zu vergessen schienen.