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Die Bildungsfinanzierungslücke

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Von Euronews
Die Bildungsfinanzierungslücke

<p>Europas Hochschulwesen steht unter Druck: Studenten kämpfen gegen Kürzungen und Gebührenerhöhungen, und die Kosten für Lehrkräfte, neue Einrichtungen und Forschung steigen.</p> <p>Die Europäische Union liegt unter dem <span class="caps">OECD</span>-Durchschnitt bei den öffentlichen und privaten Zuwendungen für Hochschulen. Der Kampf um mehr Geld für die Bildung gehört zum Haushaltsstreit im Europäischen Parlament.</p> <p>Es gibt aber auch einen Trend hin zur sogenannten Kostenteilung. Immer mehr EU-Staaten heben die Studiengebühren an. Die <span class="caps">OECD</span> fordert seit langem mehr Forschungszusammenarbeit mit dem Privatsektor in Europa, wie es in den <span class="caps">USA</span> geschieht.</p> <p>Kritiker sagen, das sei der Ausverkauf der Hochschulen, die faktische Privatisierung des Bildungswesens. Doch Bildung sollte ein Recht sein, sagen sie, nicht das Privileg einiger weniger. </p> <p>Könnten fortdauernde Bildung und Webgestützes Lernen Lösungen sein? <br /> Können virtuelle Hochschulen die gemauerten Gebäude ersetzen?<br /> Oder entsteht auf diese Weise ein gespaltenes Bildungssystem und damit eine gespaltene Gesellschaft? </p> <p>Mit dieser Ausgabe von The Network sind verbunden – im Europäischen Parlament in Brüssel Doris Pack, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung und Mitglied der Fraktion der Europäischen Volkspartei, – im <span class="caps">OECD</span>-Studio in Paris Barbara Ischinger, Direktorin für Bildungswesen und Kompetenzen der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, einem Forum von 34 Industriestaaten, – und wiederum im Europaparlament Lesley Wilson, Generalsekretärin des Europäischen Hochschulverbands <span class="caps">EUA</span>, dem Hochschulen in 47 Ländern angehören.<br /> Durch die Sendung führt Chris Burns.</p>