Bei den Drohnen, die bei dem Angriff eingesetzt wurden, handelte es sich offenbar um Shaheds aus iranischer Produktion.

Welle von Selbstmorddrohnen versetzt Kiew in Angst

Mit Sprengstoff beladene Drohnen schlugen in der ukrainischen Hauptstadt ein, als sich Familien am frühen Montagmorgen in die Woche starteten. Die Explosionen hallten über Kiew wider und ließen die Menschen in Schutzräume flüchten. Auf Videos in den sozialen Medien waren Drohnen zu sehen, die über der Hauptstadt schwirrten, und Rauchschwaden im frühen Morgenlicht.

Mit Sprengstoff beladene Drohnen schlugen in der ukrainischen Hauptstadt ein, als sich Familien am frühen Montagmorgen in die Woche starteten. Die Explosionen hallten über Kiew wider und ließen die Menschen in Schutzräume flüchten. Auf Videos in den sozialen Medien waren Drohnen zu sehen, die über der Hauptstadt schwirrten, und Rauchschwaden im frühen Morgenlicht.

Selbst in einer Stadt, die sich seit der russischen Invasion im Februar an Luftangriffe gewöhnt hat, sorgte ein derart konzentrierter Einsatz von Drohnen für Angst und Nervosität, und die Menschen suchten nervös den Himmel ab, während sie Schutz suchten.

Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurde das zentrale Schewtschenko-Viertel getroffen. Mehrere Wohnblocks wurden beschädigt, ein nicht bewohntes Gebäude geriet in Brand. 

Es war nicht sofort klar, wie viele Drohnen über der Hauptstadt abstürzten. Russland hat die so genannten Selbstmorddrohnen in den letzten Wochen wiederholt eingesetzt, um städtische Zentren und Infrastrukturen, darunter auch Kraftwerke, anzugreifen. Bei den Drohnen, die bei dem Angriff eingesetzt wurden, handelte es sich offenbar um Shaheds aus iranischer Produktion. 

Angriffe im Zentrum von Kiew waren in den letzten Monaten eine Seltenheit geworden, nachdem es den russischen Streitkräften zu Beginn des Krieges nicht gelungen war, die Hauptstadt einzunehmen.