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Europäische Bankenunion

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Europäische Bankenunion

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in Zusammenarbeit mit dem ISEG
in Zusammenarbeit mit ISPI – Institut für internationale Politikstudien

Alex, 19 Jahre alt, aus Lyon, fragt:

“Wie steht es angesichts all der Fragen, die sich im Moment zur Zukunft der europäischen Gemeinschaftwährung stellen um die Zukunft der Sparer, die in Euroinvestmentfonds investiert haben?”
Es antwortet Antonio Villafranca vom Mailänder Institut für nternationale Politikstudien – ISPI:

“Wenn es um Bankguthaben geht und um die Frage, ob die für die Bürger in Europa sicher sind,
dann sollte die Antwort lauten: JA. Aber der Punkt ist, diese Anlagen werden nur von den jeweiligen Staaten garantiert, es gibt nur eine Überwachung auf der Ebene der einzelnen Staaten. Das ist das Problem. Wir müssen die Kontrolle und damit auch die Sicherung der Einlagen von der nationalen Ebene auf die europäische Ebene heben. Wir müssen zu einer Banken-Union kommen, zu der dann auch eine europäische Überwachung gehören muss. Zumindest bei den größten Banken sollte es eine Garantie für die Einlagen auf europäischer Ebene geben. Aber zuerst müssen wir natürlich den Rahmen für diese europäische Bankenunion prüfen und dann auch an die Möglichkeit, diese Art von Garantie auf die Einlagen zu schaffen.”
Ende Juni haben die europäischen Staatenlenker die Grundlagen für eine Bankenunion geschaffen.
Bis zum Ende des Jahres soll ein einheitlicher Mechanismus zur Kontrolle der Banken entstehen, der nicht nur den Weg für die direkte Rekapitalisierung der Banken ebnet sondern auch für die finanzielle Stabilität sorgt.

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