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Lehren und Arbeiten ohne Lohn - aber nicht umsonst

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Lehren und Arbeiten ohne Lohn - aber nicht umsonst

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Ehrenamtliches Engagement muss im Bildungswesen oft die Lücken stopfen, die Staat und Privatschulen nicht ausfüllen.

Learning World zeigt an zwei Beispielen aus Portugal und Indien, wie junge Leute aus freien Stücken auf Lohn verzichten und Kindern aus schwierigen Verhältnissen beim Lernen, aber auch im sozialen Umgang unter die Arme greifen.

In Porto haben Studenten ein Nachbarschaftsprojekt ins Leben gerufen, bei dem sie den Kindern aus zerrütteten und einkommensschwachen Familien nicht nur Nachhilfe geben, sondern mit ihnen auch die Freizeit verbringen, Sozialverhalten üben, und den Kindern von Surfen bis Theaterspielen Dinge nahebringen, die fern derer Lebensrealität sind.

In Indien gibt ein 18-jähriger Engländer Straßenkindern Unterricht. Fünf Jahre lang hat er sein ganzes Geld zusammengespart, um sich den ehrenamtlichen Einsatz in Indien leisten zu können.

Doch nicht nur die Nutznießer des ehrenamtlichen Engagements lernen etwas dabei – auch die Helfer sammeln oft neue Erfahrungen und Eindrücke.

Dazu dient auch der freiwillige Einsatz von Schülern einer Jesuiten-Schule in Argentinien. Sie helfen armen Familien in Patagonien beim Hausbau, lernen praktische Dinge wie Mauern und Spachteln, und erweitern ihren Horizont in einer anderen Lebenswelt als der ihren.