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Die NATO nach Afghanistan: Welche Strategie hat das Atlantische Bündnis für den Nahen Osten?

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Die NATO nach Afghanistan: Welche Strategie hat das Atlantische Bündnis für den Nahen Osten?

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13 Jahre nach dem Einmarsch in Afghanistan, beendet die NATO im Dezember ihren Einsatz. Doch die Taliban sind wieder auf dem Vormarsch. Die NATO sieht sich außerdem mit neuen Krisenherden konfrontiert: In Syrien und dem Irak erobert die Gruppe “Islamischer Staat” weiter Gebiete. Was können die NATO und die EU tun, um die angrenzenden Regionen zu stabilisieren? Kann ein militärischer Einsatz das Problem der Flüchtlingsstürme auf Europas Grenzen lösen? Oder würden weitere NATO-Einsätze ohne Engagement für einen späteren Staatsaufbau nur noch zu mehr Chaos und Blutvergießen führen? Darum geht es bei “The Network”.

Zu Gast bei Chris Burns:

Pauline Massart, vom unabhängigen Brüssler Thinktank “Security & Defence Agenda”. Si meint, die EU müsse ihre Sicherheitsstrategie überdenken. Sie solle deutlich definieren, wie sie mit den Nachbarländern im Osten und Süden umgehen und wie sie mit der NATO kooperieren will.

Richard Froh, der stellvertretende Generalsekretär für Operationsführung der NATO. Er sagt, die Stärke des Bündis sei der Verteidigungs- und Sicherheitsbereich. Die Herausforderung der Zukunft sei eine gute Zusammenarbeit der Internationalen Organisationen.

Afzal Khan, Sozialdemokrat und stellvertretender Vorsitzender im Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung des Europäischen Parlaments. Er ist der Meinung, dass der Westen nur im militärischen Bereich stark, aber zu schwach ist, was das politische Handeln angeht. Hier fordert er Verbesserungen, um die tieferliegenden Probleme anzugehen.