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Toter Jugendlicher: US-Polizei in Erklärungsnot

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Toter Jugendlicher: US-Polizei in Erklärungsnot

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In Cleveland haben Polizisten am Samstag offenbar versehentlich einen 12-jährigen Jungen erschossen. Offenbar hielten die beiden Beamten seine Spielzeugpistole für eine echte Waffe. Der Junge hatte damit auf einem Spielplatz gespielt. Ein Augenzeuge, der sich bedroht fühlte, verständigte die Polizei. Als der 12-Jährige sich weigerte, die Hände hochzunehmen, schossen ihm die Beamten in den Bauch. Der Junge erlag seinen Verletzungen am Sonntag im Krankenhaus.

Der tragische Tod erinnert an einen ähnlichen Fall in Ferguson im August, als die Polizei den schwarzen 18-Jährigen Michael Brown erschoss. Die Tat löste Unruhen und Massenproteste aus, die bis heute andauern. Demonstrantin Brittany Farrell meinte, die Aktivisten seien zu allem bereit und kündigte an, Unrecht gegen Schwarze und Farbige weiter entschieden zu bekämpfen. Die Protestierenden warten derzeit auf die Entscheidung der Jury, ob gegen den verantwortlichen Polizisten von Ferguson Anklage erhoben wird.