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Pakistan: Trauer und Warnung nach Schulmassaker

Tausende haben in Pakistan der Toten des Massakers in einer Schule in Peshawar gedacht. Der Innenminister warnte vor weiteren Anschlägen der Taliban. Die Regierung kündigte an, in den kommenden Wochen

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In Pakistan haben tausende Menschen der Opfer des Schulmassakers in Peshawar gedacht. Frauen, Männer und Kinder legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an und forderten ein hartes Vorgehen der Armee gegen die radikalen Islamisten. Im Zusammenhang mit der Tat hat die pakistanische Polizei inzwischen mehrere Verdächtige festgenommen.

Außerdem hob die Regierung eine Aussetzung der Todesstrafe für Terroristen auf. In den nächsten Wochen sollen ersten Berichten zufolge 500 zum Tode Verurteilte hingerichtet werden.

Der pakistanische Innenminister Chaudhry Nisar Ali Khan warnte vor weiteren Anschlägen der Taliban. Man habe Geheimdienstinformationen erhalten, dass sie weitere grausame und unmenschliche Angriffe wie in Peshawar planen.

Sieben mit Maschinengewehren und Sprengstoff bewaffnete Taliban-Kämpfer hatten am Dienstag die vom Militär betriebene Schule gestürmt und rund 150 Menschen getötet, die meisten davon Kinder oder Jugendliche.