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Heftige Gefechte in der Ostukraine


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Heftige Gefechte in der Ostukraine

In der Ostukraine sind die Kämpfe zwischen prorussischen Aufständischen und Regierungstruppen wieder voll entflammt, die Gefechte sind inzwischen so heftig wie seit der Vereinbarung einer Waffenruhe im September nicht mehr.

Die Separatisten haben eine Offensive gegen die Stadt Mariupol eingeleitet und drängten nach eigener Darstellung die Regierungskräfte nordöstlich von Donezk zurück. Das ukrainische Militär berichtete von mindestens sieben getöteten und 24 verletzten Soldaten in 24 Stunden.

Unterdessen weist Russland Vorwürfe der Nato zurück, es unterstütze die Rebellen mit modernem Kriegsgerät wie Drohnen und Raketenwerfern. Und der Ton zwischen Russland und dem Westen verschärft sich weiter. Präsident Putin bezeichnete die ukrainische Armee als verlängerten Arm der Nato. Allianz-Chef Stoltenberg bezeichnete die Vorwürfe als Blödsinn.

Nach dem Raketenangriff auf Mariupol am Samstag mit mindestens 30 getöteten Zivilisten droht der Konflikt zu eskalieren. Eine diplomatische Lösung erscheint immer unwahrscheinlicher. Aufständische und die Kiewer Führung beschuldigten sich gegenseitig, das Wohngebiet angegriffen zu haben.

In der Region um Donezk wurden 500 Bergarbeiter in einer Kohlemine eingeschlossen- als Folge eines Granateneinschlags in ein Elektrizitätswerk.
Ihr Leben sei aber nicht in Gefahr, 110 Minenarbeiter seien schon aus eigener Kraft an die Oberfläche gekommen, meldete ein Sprecher der vor Ort verantwortlichen Seperatisten.

Die Außenminister der Europäischen Union treffen sich wegen der neuen Eskalation der Gewalt im Osten der Ukraine an diesem Donnerstag
zu einer Sondersitzung.

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