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"Rubens und sein Erbe" in London

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"Rubens und sein Erbe" in London

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Blutrünstige Jagdszenen malte er, aber auch romantische Landschaften und natürlich die berühmten vollbusigen Akte. Die Londoner Royal Academy of

Blutrünstige Jagdszenen malte er, aber auch romantische Landschaften und natürlich die berühmten vollbusigen Akte. Die Londoner Royal Academy of Arts untersucht das künstlerische Erbe des flämischen Meisters Peter Paul Rubens, der nachfolgende Generationen bis in die Moderne beeinflussen sollte.
160 Werke aus internationalen Museen präsentiert die Schau. Aber nur 30 sind von Rubens, die übrigen stammen von anderen Künstlern und dienen der Gegenüberstellung. Denn Rubens inspirierte viele von Van Dyck bis Cézanne.

Nico Van Hout, Kurator: “Die Lebendigkeit seiner Bilder ist auf die verschwommenen, eben nicht klar gekennzeichneten Konturen zurückzuführen. Vor allem auf seinen späteren Werken. Genau deswegen wirkte so inspirierend auf andere Künstler. Bewegung auf einer flachen Oberfläche darzustellen ist eine schwierige Angelegenheit. Man kann das durch den Trick mit den verschwommenen Umrissen erreichen.”

Die Schau ist in die Themen-Bereiche Poesie, Eleganz, Macht, Lust, Leidenschaft und Gewalt aufgeteilt und will zeigen, dass der Maler und Diplomat Rubens, vor allem ein “erstklassiger
Geschichtenerzähler” war, dessen moderner Blick auf andere abfärbte.

"Rubens und sein Erbe" kann man bis zum 10. April in der Londoner Royal Academy of Arts bestaunen. Die Schau davor im Museum für Schöne Künste Bozar in Brüssel zu sehen.