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Erste Pegida-Demo in Schweden

Bei der ersten Pegida-Demonstration in Schweden standen sich am Montagabend im Malmö rund 150 Pegida-Anhänger und 3.000 Gegendemonstranten gegenüber.

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Erste Pegida-Demo in Schweden

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Bei der ersten Pegida-Demonstration in Schweden standen sich am Montagabend auf dem Stortorget im Malmö rund 150 Pegida-Anhänger und 3.000 Gegendemonstranten gegenüber. Die Polizei hatte die Gruppen durch Absperrungen getrennt. Über die Absperrung warfen Gegendemonstranten Feuerwerkskörper und Eier. Verletzt wurde aber niemand.

Meinung

Es geht nicht um Rassismus, es geht darum, dass wir unser Land sehr lieben

“Wir sind stärker als die Rassisten. Das spüre ich jedesmal, wenn ich auf einer Demonstration wie dieser bin. Für mich sind das Rassisten, weil für sie nicht alle Menschen gleich sind”, meint eine Gegendemonstrantin.

Organisiert hat die schwedischen Bewegung, der wegen Volksverhetzung verurteilte Gallerist Henrik Rönnquist:

“Es geht nicht um Rassismus, nicht darum, Immigranten rauszuschmeißen. Es geht um unsere Werte und Traditionen. Es geht darum, dass wir unser Land sehr lieben”, sagte Rönnquist.

Auch in Norwegen und Dänemark hatten sich in den vergangenen Wochen Pegida-Anhänger zu Kundgebungen versammelt. Jedes Mal waren die Gegendemonstranten aber weit in der Überzahl.