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Kampf gegen IS-Miliz: Jordanien will Luftschläge fortsetzen

Die jordanische Luftwaffe will die Bombardierung von Zielen der Miliz Islamischer Staat in Syrien und Irak fortführen. Von der Armee veröffentlichte

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Kampf gegen IS-Miliz: Jordanien will Luftschläge fortsetzen

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Die jordanische Luftwaffe will die Bombardierung von Zielen der Miliz Islamischer Staat in Syrien und Irak fortführen.

Von der Armee veröffentlichte Aufnahmen sollen belegen, dass jordanische Kampfjets bis Sonntag insgesamt 56 mutmaßliche Stellungen der Miliz angegriffen hat. Genaue Ortsangaben wurden nicht gemacht.

Die Attacken gelten als Reaktion auf die Verbrennung einer jordanischen Geisel durch die Dschihadisten.

Generalmajor Mansour Jbour:

“Wir haben die Anführer der IS-Miliz im Visier wie Abu Bakr al-Bagdadi. Zweitens geht es um die illegalen Einnahmequellen durch Brennstoffe. Drittens wollen wir die Ausbildungs- und Logistikzentren destabilisieren und zerstören.”

Nach Angaben des Offiziers hat sich die jordanische Armee bislang an 946 militärischen Missionen der US-geführten internationalen Allianz gegen die IS-Miliz beteiligt.

Unterstützung erhielt die jordanische Luftwaffe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein Geschwader von F-16-Kampfflugzeugen landete in Jordanien, um die Luftwaffe bei Einsätzen zu unterstützen.

Offiziell hatten die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Beteiligung an Luftschlägen der internationalen Koalition wegen Sicherheitsbedenken ausgesetzt.