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Hochgeschwindigkeitsverbindung Lyon-Turin: Baubeginn 2016

Beim französisch-italienischen Gipfel in Paris hat Frankreichs Präsident Francois Hollande den Beginn der Bauarbeiten für das umstrittene Projekt

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Hochgeschwindigkeitsverbindung Lyon-Turin: Baubeginn 2016

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Beim französisch-italienischen Gipfel in Paris hat Frankreichs Präsident Francois Hollande den Beginn der Bauarbeiten für das umstrittene Projekt einer Bahnverbindung zwischen Lyon und Turin im Jahr 2016 angekündigt. Zusammen mit Italiens Minsiterpräsidenten Matteo Renzi bekräftige er, er erwarte, dass die EU bis 2020 für 40 Prozent der Baukosten aufkommen werde.

Man können nun sagen, das Projekt sei nicht nur vereinbart, sondern auf den Weg gebracht worden, so Hollande. Die Umsetzung werde noch Zeit in Anspruch nehmen, es gebe jetzt aber nichts mehr, dass das Projekt bremsen oder verhindern könne.

Die Gegner der umstrittenen Hochgeschwindingkeitsverbindung kritisieren vor allem die mit dem Bau einhergehenden Umwelt- und Gesundheitsrisiken für das Susatal. Nach ihrer Auffassung könnte durch die für das Projekt notwendige Tunnelbohrung Asbest und Uran freigesetzt werden. Außerdem seien die Baukosten innerhalb weniger Jahre von 12 auf 26 Milliarden Euro gestiegen. Die Befürworter argumentieren, durch die Hochgeschwindigkeitsverbindung würden jährlich eine Million LKW weniger den Weg über die Straße nutzen.