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Krawalle im Stadion: "Ein Wunder, dass es keine Toten gab"

Nach Ausschreitungen im Lokalderby zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus hat die griechische Regierung erste Konsequenzen gezogen. Der

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Krawalle im Stadion: "Ein Wunder, dass es keine Toten gab"

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Nach Ausschreitungen im Lokalderby zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus hat die griechische Regierung erste Konsequenzen gezogen. Der Spielbetrieb der Super League wurde vorerst für eine Woche ausgesetzt. Vor der Partie am vergangenen Sonntag hatten Fans den Rasen gestürmt, Feuerwerkskörper wurden gezündet, es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Der für Sport zuständige Staatssekretär Stavros Kontonis sagte: “Wenn man sieht, was während des Spiels alles passiert ist, gleich es einem Wunder, dass es keine Toten gab. Auch das, was während der Sitzung des Ligavorstandes passiert ist, trägt zur düsteren Stimmung bei.”

Besagte Sitzung am Dienstag musste abgebrochen werden, als es zwischen Vertretern beider Clubs zu Handgreiflichkeiten gekommen sein soll.

“Fußballstadien in Griechenland als Orte des Sports und der Unterhaltung sind im zurückliegenden Jahrzehnt zu Orten der Gewalt geworden. Die Sicherheit ist oft nicht gewährleistet und oft gehen die Täter straffrei aus, der griechische Fußball ist am Tiefpunkt angelangt. Die Behörden müssen nun hart durchgreifen”, kommentiert euronews-Reporter Ioannis Karagiorgas.