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Astronauten-Akademie: Wenn es auf der ISS brenzlig wird

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Astronauten-Akademie: Wenn es auf der ISS brenzlig wird

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In unserer zweiten Episode unserer neuen Serie Astronauten-Akademie geraten Thomas und Andreas in einem Modul der Internationalen Raumstation ISS im wahrsten Sinn des Wortes in die Klemme. Thomas Pesquet, Astronaut bei der ESA, trainiert in einem Modell des europäischen Weltraumlabors Columbus an Bord der Internationalen Raumstation. “Wir werden verantwortliche Spezialisten für alles sein, was im Labor passieren kann. Wir müssen also seine Eingeweide kennen”, sagt er. Martina Pinni ist Ausbilderin: “Wenn sie Fortschritte machen, beginnen wir damit, Fehlfunktionen einzubauen, damit sie auf alle möglichen Zwischenfälle vorbereitet sind.” Für Thomas ist klar: “Man muss ein guter Handwerker sein, wenn man ein guter Astronaut sein will.” Seine Aufgabe: Ein Meteorit ist auf die Außenhaut aufgeschlagen. Er muss alle Racks im Modul abbauen können und in der Lage sein, das Loch zu finden und es zu reparieren. Thomas nimmt’s leicht: “Ich bin Optimist, wie wir alle. Wir denken nicht darüber nach, was schiefgehen könnte. Wir trainieren, und wenn etwas passiert, sind wir bereit.”

Thomas Pesquet

Thomas wird im November 2016 für eine sechs Monate lange Mission zur ISS reisen. Thomas ist 1978 in Rouen geboren. Er hat einen schwarzen Gürtel in Judo. Er geht Bergsteigen und Kitesurfen, fährt Ski und Mountainbike. Er machte einen Master in Raumfahrttechnik an der Ingenieursschule ISAE in Toulouse und arbeitete für die französische Weltraumagentur CNES sowie für das Unternehmen Thales Alenia Space.