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Deutscher Grand-Prix-Vorentscheid: Schock über Andreas Kümmerts Absage

Eine riesige Mehrheit von Anrufern wollte, dass Kümmert Deutschland vertritt. Kümmert lehnte aber überraschend ab. Somit geht der deutsche Startplatz nun an die Zweitplatzierte, Ann Sophie.

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Deutscher Grand-Prix-Vorentscheid: Schock über Andreas Kümmerts Absage

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Der Schreck bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovisions-Grand-Prix sitzt immer noch tief.

Bei der Veranstaltung in Hannover wollte eine riesige Mehrheit von Anrufern, dass Andreas Kümmert Deutschland bei dem Wettbewerb vertritt.

Kümmert lehnte nach der Bekanntgabe dann aber überraschend ab: “Ich bin nicht wirklich in der Verfassung”, sagte er, “diese Wahl anzunehmen.”

Somit geht der deutsche Startplatz nun an die Zweitplatzierte, Ann Sophie.

“Wir haben da mit offenem Mund gestanden”, sagte der Verantwortliche bei der ARD.

Er betonte aber, es sei Kümmerts Idee gewesen, bei dem Wettbewerb dabei zu sein.

Ein Sprecher der veranstaltenden EBU, der European Broadcasting Union, reagierte
gelassen.

“Wir haben keine Vorgaben, wie die Nationen ihre Künstler für das Finale auswählen”, sagte er.

“Für uns gilt derjenige als Kandidat, der im Mai in Wien erscheint.”

Der Grand Prix findet am 23. Mai in Wien statt, nachdem letztes Jahr Conchita Wurst den Sieg für Österreich geholt hatte.