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Bombenanschläge in Nigeria fordern über 50 Todesopfer

Mutmaßliche Islamisten der Terrorgruppe Boko Haram haben in Nordnigeria kurz hintereinander drei schwere Bombenanschläge verübt. Augenzeugen und der

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Bombenanschläge in Nigeria fordern über 50 Todesopfer

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Mutmaßliche Islamisten der Terrorgruppe Boko Haram
haben in Nordnigeria kurz hintereinander drei schwere
Bombenanschläge verübt.

Augenzeugen und der örtlichen Regierung zufolge sollen dabei über 50 Menschen ums Leben gekommen sein.

Ärzte berichteten von mehreren Dutzend zum Teil schwer Verletzten.

Die Attacken ereigneten sich auf zwei Märkten und auf einem Busbahnhof in der Metropole Maiduguri.

Es wird vermutet, dass erneut die islamistische Terrorgruppe Boko Haram verantwortlich ist, die vor allem rund um Maiduguri immer wieder Blutbäder anrichtet

Bei einem der Anschläge sprengte sich offenbar eine
Selbstmordattentäterin in die Luft. Ein Lokalpolitiker sagte, auf dem Fischmarkt von Maiduguri seien 21
Menschen gestorben und viele weitere verletzt worden.

Die Frau habe die Bombe gleich am Eingang zu dem Markt gezündet, sonst wären noch mehr Menschen gestorben, so der Politiker.

Die Boko-Haram-Rebellen wollen im Nordosten Nigerias einen sogenannten Gottesstaat errichten.

Durch ihre Gewalttaten sind seit 2009 über 13.000 Menschen ums Leben gekommen.

Zuletzt konnten das nigerianische Militär und eine multinationale Truppe einige Gebiete zurückerobern.