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Keine Einigung bei Iran-Atomverhandlungen in Sicht

Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm gibt es nach wie vor Meinungsverschiedenheiten. Außenminister Mohammad Dschawad Zarif sprach am

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Keine Einigung bei Iran-Atomverhandlungen in Sicht

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Bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm gibt es nach wie vor Meinungsverschiedenheiten. Außenminister Mohammad Dschawad Zarif sprach am gestrigen Montag in Brüssel mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland sowie der Beauftragten der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, der Italienerin Federica Mogherini.

“Wir haben über alle offenen Fragen und die weiteren Schritte gesprochen”, sagte Mogherini. “Zarif fährt nun zurück in die Schweiz. Ab diesem Mittwoch werden die Verhandlungen mit den politischen Vertretern auch auf technischer Ebene fortgesetzt.”

Es bestehe noch Klärungsbedarf, so Mogherini weiter. Der iranische Außenminister betonte, man werde erst dann zu einer Einigung kommen, wenn in allen Aspekten Konsens herrsche.

Strittige Punkte sind unter anderem die Anzahl und die Art von Zentrifugen zur Urananreicherung. Auch die Sanktionen des Westens sind ein Thema, über das debattiert wird. Der Iran will, dass diese aufgehoben oder zumindest gelockert werden und erhofft sich dadurch Schwung für die Wirtschaft. Die westlichen Länder befürchten, dass die Islamische Republik durch ausländische Technologie dann auch ihr Atomprogramm in nicht-ziviler Weise voranbringen könnte.

Weiterführende Links:
Artikel von Radio Iran über die Verhandlungen (in englischer Sprache)…
Artikel der Europäischen Union über die Verhandlungen (in englischer Sprache)…