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Gravity: Anna Fenninger und Marcel Hirscher triumphieren

Im französischen Méribel ging jetzt das Finale des Ski-Weltcups über die Bühne. Die Rennen liefen auf der Piste “Roc de Fer” ab. Sie wurde bei den

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Gravity: Anna Fenninger und Marcel Hirscher triumphieren

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Im französischen Méribel ging jetzt das Finale des Ski-Weltcups über die Bühne. Die Rennen liefen auf der Piste “Roc de Fer” ab. Sie wurde bei den Olympischen Winterspielen 1992 für die Läufe der Damen genutzt. Und wir beginnen nun auch mit den Damen und dem Duell zwischen Tina Maze und Anna Fenninger im Kampf um die große Kristallkugel.

Meinung

Es war hart!

Nervöse Fenninger, enttäuschte Maze
Anna Fenninger gewinnt in einem dramatischen Finale das Nervenduell mit Tina Maze. Bis zum letzten Rennen des Winters in Méribel duellierten sich die beiden stärksten Skirennfahrerinnen um den Sieg im Gesamtweltcup. Die 25-jährige Österreicherin erwies sich letztlich als stärker und gewann mit ihrem 14. Weltcupsieg zum zweiten Mal in Serie den Gesamtweltcup.

Fenninger: “Es war so hart, ich meine, es war der härteste Kampf, den ich je hatte. Tina war so stark, und ich war sehr nervös vor dem zweiten Lauf. Ich war am Limit. Auch während der Fahrt war ich nervös und das ist nicht gut wenn man das während des Rennens spürt.”

Die Slowenin Tina Maze fuhr nur auf Rang 3. Das war zu wenig, um die am Samstag im Torlauf herausgefahrene knappe Gesamtführung zu halten. Um 22 Punkte lag die dreimalige Weltmeisterin Fenninger in der Endabrechnung schließlich vor Maze. Nach 32 Wettbewerben wird bleibt für Tina Maze nur Platz zwei in der Gesamtwertung.

Die Slowenin zeigte sich nach dem Rennen entäuscht: “Ja ich bin entäuscht, aber nicht wegen heute oder gestern. Die Fehler habe ich schon früher in der Saison begangen, das war nicht gut. Das hat mich viele Punkte gekostet and deshalb bin ich entäuscht.”

Hirscher, der Rekordfahrer
Der Österreicher Marcel Hirscher ist der erste männliche Skifahrer, der den Weltcup viermal in Folge gewonnen hat. Der Sieg stand fest, als der Norweger Kjetil Jansrud beschloss, nicht beim Slalom anzutreten. Den musste Hirscher für den Gesamterfolg gegen Felix Neureuther gewinnen. Und er tat es.

Nach seinem Aus beim Riesenslalom legte Felix Neureuther auch jetzt eine schwache Leistung auf den Schnee, am Ende landete er abgeschlagen auf einem 12. Slalom-Platz. Dabei wäre vor dem Finale der Gesamtsieg drin gewesen. Das Lächeln, so gab der Garmisch-Partenkirchener zu, fiel ihm schwer.

Anders Marcel Hirscher. Während Neureuther zu zaghaft war, gab der Österreicher alles, drückte auf der Piste voll aufs Gas und holte sich neben dem Gesamtsieg auch die kleine Slalom-Kugel.“Ich hatte zwei Optionen: Sicher runterzufahren und beim Slalom als Zweiter im Gesamtstanding zu landen, oder 100 Prozent geben und auch, mit Glück, diese Kugel holen. Und es ist mir ziemlich gut gelungen.”

Den zweiten Slalom-Platz holte sich der italienische Olympiachampion Giuliano Razzoli. Er kam 0,83 Sekunden hinter Hirscher ins Ziel. Slalomdritter wurde Alexander Choroschilow aus Russland.