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G7-Treffen: Suche nach Wegen aus Ukraine-Krise - Gegner sagen Proteste ab

Es stehen wichtige Themen auf dem Programm: In der norddeutschen Stadt Lübeck hat das Treffen der G7-Außenminister begonnen. Es ist das erste große

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G7-Treffen: Suche nach Wegen aus Ukraine-Krise - Gegner sagen Proteste ab

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Es stehen wichtige Themen auf dem Programm: In der norddeutschen Stadt Lübeck hat das Treffen der G7-Außenminister begonnen. Es ist das erste große Treffen der deutschen G7-Präsidentschaft.

Die Ressortchefs beraten u.a. über den Konflikt in der Ukraine, die Atomverhandlungen mit dem Iran und den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärte: “Wir sind mit unzähligen bewaffneten Konflikten konfrontiert, mit gescheiterten Staaten, terroristischen Bedrohungen und menschlichem Leid. Die Regierungen müssen sich die Hände reichen und den ganzen Werkzeugkasten der Diplomatie nutzen, um für eine friedlichere Welt zu arbeiten.”

Der Gipfel wird von einem Großaufgebot der Polizei begleitet. Rund 3500 Beamte sind zum Schutz vor Krawallen im Einsatz. Rund 2000 Demonstranten zogen bei einem Marsch des Protestbündnisses “Stop G7” durch die Stadt.

Am Abend kam es dann zu kleineren Zusammenstößen. G7-Gegner lieferten sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei, die mit einem Großaufgebot präsent war.

Das Bündnis teilte derweil mit, dass es am Mittwoch keine Proteste geben werde.