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Kolumbien: Farc tötet Soldaten - Regierung ordnet Luftangriffe an

Schwerer Rückschlag für den Friedensprozess in Kolumbien: Farc-Rebellen haben zehn Soldaten getötet.Staatschef Juan Manuel Santos ordnete daraufhin

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Kolumbien: Farc tötet Soldaten - Regierung ordnet Luftangriffe an

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Schwerer Rückschlag für den Friedensprozess in Kolumbien: Farc-Rebellen haben zehn Soldaten getötet.Staatschef Juan Manuel Santos ordnete daraufhin die Wiederaufnahme der Luftangriffe auf die Guerilla-Gruppe an. Er bezeichnete die Tat als niederträchtig.

Die Regierung hatte die Angriffe im März eingestellt, als Reaktion auf eine zuvor von der Farc einseitig ausgerufene Waffenruhe.

Santos erklärte, eine Entscheidung über einen Waffenstillstand könne nicht getroffen werden. Ein Waffenstillstand könne es nur auf Basis eines ernsthaften, dauerhaften und überprüfbaren Abkommens zur endgültigen Beendigung des Konfliktes geben.

Die Rebellen bedauerten den Vorfall.Gleich ob Hinterhalt oder Angriff, es gehe um tote Kolumbianer, so der Farc-Komandeur Pastor Alape. Man müsse das beenden. Er betonte zugleich: Alles habe eine Ursache. In diesem Fall sei es das widersprüchliche Verhalten der Regierung gewesen. Die Soldaten hätten eine Millitäroperation gegen die Farc durchgeführt, obwohl diese zuvor eine Waffenruhe ausgerufen hatte.

Vor drei Jahren hatten die kolumbianische Regierung und die Farc Friedensgespräche begonnen. Sie liegen derzeit auf Eis, weil die Farc im November einen General entführte.Dieser wurde inzwischen wieder freigelassen.