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Finnland wählt den Wechsel: Sipilä sticht Stubb aus

Nach der Parlamentswahl in Finnland will der liberale Wahlsieger Juha Sipilä heute mit der Suche nach Koalitionspartnern beginnen. Die

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Finnland wählt den Wechsel: Sipilä sticht Stubb aus

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Nach der Parlamentswahl in Finnland will der liberale Wahlsieger Juha Sipilä heute mit der Suche nach Koalitionspartnern beginnen.

Die Zentrumspartei des Multimillionärs lag nach Auszählung aller Stimmen mit 21,1 Prozent fast drei Prozentpunkte vor der Nationalen Sammlungspartei von Noch-Regierungschef Alexander Stubb.

Damit erhalten die Liberalen 49 der 200 Sitze im Parlament und traditionell das Recht zur Regierungsbildung.

Juha Sipilä sagte nach dem Triumph:

“In dieser Situation möchte ich alle Finnen aufrufen, die Interessen unseres Landes vor die eigenen zu stellen.”

Die EU-skeptische Partei der Finnen von Timo Soini wurde zweitstärkste Kraft mit 38 Sitzen.

Eine Zusammenarbeit mit den einwanderungs- und Euro-kritischen Rechtspopulisten hatte Wahlsieger Sipilä nicht ausgeschlossen.

Die Partei der Finnen fordert unter anderem den Austritt Griechenlands aus dem Euro.

Der konservative Stubb hatte seine Niederlage schon nach der ersten Hochrechnung eingestanden.

Die Liberalen hätten “einen starken Wahlkampf” geführt, lobte der Ministerpräsident bei einem TV-Auftritt.

Ihm wurde wohl die schwache Wirtschaft Finnlands im Verbund mit steigender Arbeitslosigkeit zum Verhängnis.

Chancen auf eine Regierungsbildung rechnen sich die Sozialdemokraten aus, die 34 Sitze für sich verbuchten.

Die Wahlbeteiligung lag bei rund 70 Prozent und damit etwas niedriger als bei der letzten Parlamentswahl 2011.

Und eine Journalistin erklärt, dass Sipilä und Soini glücklich dreinschauen – und die beiden anderen Herren nicht.