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Iraks Ministerpräsident sagt IS-Miliz ist "schwach"

Bei zwei Sprengstoffanschlägen in Bagdad sind mindestens 17 Menschen um Leben gekommen. Weitere 36 wurden nach Polizeiangaben bei den Explosionen in

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Bei zwei Sprengstoffanschlägen in Bagdad sind mindestens 17 Menschen um Leben gekommen. Weitere 36 wurden nach Polizeiangaben bei den Explosionen in einem belebten Viertel verletzt. Seit Beginn einer Offensive von Regierungstruppen gegen die IS-Miliz im Norden und Westen des Landes in der vergangenen Woche ist es in der Hauptstadt vermehrt zu Anschlägen gekommen.

Der irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi empfing den kanadischen Premierminister Stephen Harper, der Unterstützung im Kampf gegen die Extremistengruppe zusagte.Trotz der erneuten Anschläge in Badgad sprach al-Abadi von Erfolgen im Kampf gegen die Dschihadisten: “Die IS-Miliz zieht sich zurück und ist mittlerweile schwach. Wir konnten alle Gebiete in der Provinz Diyala und die meisten Gebiete in der Provinz Salah ad-Din befreien. In Bagdad ist es heute sicherer als je zuvor.”

Nach dem Treffen mit al-Abadi kam Harper in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak mit kurdischen Regierungsbeamten zusammen. Kanada ist teil der US-geleiteten Anti-IS-Allianz. Im vergangenen Monat hatte die kanadische Regierung beschlossen, ihren Einsatz im Irak zu verstärken.