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IS-Miliz-Vormarsch in Syrien: Sorge um Zivilisten und Kulturgüter in Palmyra wächst

Der Vormarsch der Miliz Islamischer Staat (IS) in Syrien hat weltweit große Sorge um das Unesco-Weltkulturerbe in der historischen Wüstenstadt Palmyra ausgelöst. Die Extremisten kontrollieren nach eig

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IS-Miliz-Vormarsch in Syrien: Sorge um Zivilisten und Kulturgüter in Palmyra wächst

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Nach der Eroberung der syrischen Oasenstadt Palmyra durch die Miliz Islamischer Staat wachsen international die Sorgen um das Schicksal der Zivilisten vor Ort und die antiken Kulturgüter von unschätzbarem Wert.

Die vollständige Einnahme Palmyras wurde von der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London und seitens der Milizionäre über deren Radiosender bestätigt.

Unklar ist, wie viele Menschen sich noch in Palmyra aufhalten. Der Beobachtungsstelle zufolge sind
noch mehrere Zehntausend Menschen in der Stadt. Mehr als die Hälfte von ihnen seien Flüchtlinge.

Die Extremisten kontrollieren durch die Geländegewinne in Zentralsyrien nach eigenen Angaben jetzt mehr als 50 Prozent der Landesfläche Syriens, hauptsächlich Wüstengebiete im Norden und Osten des Landes.

Unklarheit herrscht über die Zahl der Todesopfer durch die Offensive der IS-Miliz.

In der syrischen Provinz Homs brachte der IS offenbar ein weiteres Gasfeld unter seine Kontrolle.

Vom IS veröffentlichte Videoaufnahmen sollen Kampfhandlungen mit der syrischen Armee belegen.

Die syrischen Menschenrechtsbeobachter erklärten, die Terrormiliz beherrsche nun fast alle Öl- und Gasfelder Syriens.

Die zuletzt umkämpften Gasförderanlagen Al-Hail and Arak liegen 40 und 25 Kilometer von Palmyra entfernt.

Der IS finanziert sich hauptsächlich aus dem Verkauf von Öl und Gas.