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Nahost-Konflikt auch in Zürich: FIFA-Kongress berät über Ausschluss Israels

Kurz vor Beginn des FIFA-Kongresses haben vor dem Stadion mehrere Dutzend Menschen für den Ausschluss des israelischen Fußballverbandes protestiert

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Nahost-Konflikt auch in Zürich: FIFA-Kongress berät über Ausschluss Israels

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Kurz vor Beginn des FIFA-Kongresses haben vor dem Stadion mehrere Dutzend Menschen für den Ausschluss des israelischen Fußballverbandes protestiert. Im Kongresssaal wurden zwei Frauen rasch abgeführt, die Parolen riefen und eine Palästina-Fahne schwenkten.

Meinung

Wir müssen alle zusammen kämpfen und Rassismus und der Demütigung von Menschen die rote Karte zeigen.

Auf Antrag des palästinensischen Verbandes PFA will die FIFA auf ihrer Vollversammlung darüber entscheiden. Die Israelis betreiben laut PFA eine Politik der, so wörtlich, “Apartheid”: “Wir müssen alle zusammen kämpfen und Rassismus und der Demütigung von Menschen die rote Karte zeigen. Diesen Rassismus, diese Erniedrigung kann niemand ertragen.”

Der palästinensische Verband wirft dem israelischen Verband IFA vor, die Bewegungsfreiheit seiner Spieler zwischen Gaza und dem Westjordanland einzuschränken und damit die Entwicklung des Fußballs zu behindern. Die IFA sei der verlängerte Arm der israelischen Regierung. Der israelische Verband verweist darauf, dass die Einschränkungen Sicherheitsmaßnahmen der israelischen Regierung seien. Die Palästinenser brachten das Thema bereits bei früheren Kongressen auf die Tagesordnung. Alle Vermittlungsversuche durch FIFA-Präsident Blatter sind bisher gescheitert, er reiste erst in der vergangenen Woche nach Nahost.