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Regional- und Kommunalwahlen in Italien

In Italien sind mehr als 20 Millionen Menschen dazu aufgefordert, bei den Regional- und Kommunalwahlen ihre Stimme abzugeben. Die Wahlen gelten als

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Regional- und Kommunalwahlen in Italien

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In Italien sind mehr als 20 Millionen Menschen dazu aufgefordert, bei den Regional- und Kommunalwahlen ihre Stimme abzugeben. Die Wahlen gelten als Test für Ministerpräsident Matteo Renzi, der seit anderthalb Jahren regiert, ohne gewählt worden zu sein. Abgestimmt wird in 1000 Kommunen und sieben Regionen.

Renzis Demokratische Partei (PD) könnte laut Umfragen in der Toskana, Umbrien, den Marken und Apulien eine Mehrheit erhalten. In Venetien könnte die rechtspopulistische Lega Nord siegen. In Ligurien und Kampanien zeichneten sich noch keine Mehrheiten ab.

In Kampanien wird gegen den Kandidaten der PD wegen Amtsmissbrauch ermittelt – er ist der bekannteste von 17 Kandidaten, die zwei Tage vor den Wahlen von einer Anti-Mafia-Untersuchungskommission belastet wurden.

Die Wahlbeteiligung stieg bei Kommunal- und Regionalwahlen im Laufe des Tages – für die Kommunen gaben etwa 50 Prozent der Wählerinnen und Wähler ab, für die Regionen etwa 40 Prozent. Erste Hochrechnungen soll es in der Nacht geben.