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Libyen: Belmokhtar offenbar bei US-Kommandoaktion getötet

Bei einem Einsatz amerikanischer Spezialkräfte ist Terroristenführer Belmokhtar offenbar ums Leben gekommen. Von Seiten des State Department gibt es hierfür aber noch keine Bestätigung. Der Terrorist

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Libyen: Belmokhtar offenbar bei US-Kommandoaktion getötet

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Einer der meistgesuchten Terroristen soll bei einem US-Luftangriff in Libyen getötet worden sein. Der Islamisten-Anführer Mokhtar Belmokhtar (43) sei bei einer Kommandoaktion im Osten des Landes ums Leben gekommen, berichtet der arabische Sender Al-Dschasira unter Berufung auf die international anerkannte libysche Regierung in Tobruk.

Belmokhtar galt als einer der wichtigsten Anführer der Terrorgruppe Al-Kaida im islamischen Maghreb (Aqmi). Das US-Verteidigungsministerium hat den Tod nicht bestätigt, sondern lediglich die Kommandoaktion. Belmokhtar – in der Vergangenheit schon mehrmals für tot erklärt – war bisher immer wieder aufgetaucht. Das US-Militär in Washington bestätigte bislang lediglich, dass der Luftangriff in Libyen Belmokhtar gegolten habe. Die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar (umgerechnet etwa 4,4 Millionen Euro) auf ihn ausgesetzt.