Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Zahlungsfrist verstrichen: Griechenland begleicht IWF-Schulden nicht

Live

welt

Zahlungsfrist verstrichen: Griechenland begleicht IWF-Schulden nicht

ALL VIEWS

Tap to find out

Punkt Mitternacht ist der bisherige Rettungsschirm eingeklappt worden, unter dem Griechenland seit dem Frühjahr 2010 vor der Pleite geschützt ist.

Kurz davor fand im Athener Amtssitz von Ministerpräsident Alexis Tsipras noch ein Krisentreffen statt – Finanzminister Yanis Varoufakis verließ es kommentarlos.

Die am Dienstag fällige Rate von 1,54 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) wurde nicht beglichen.

Ohne Einigung auf ein neues Reformpaket dürfen die noch bereitstehenden Gelder aus dem internationalen Hilfsprogramm nicht ausgezahlt werden.

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem:

“Es ist jederzeit möglich, ein neues Hilfsprogramm anzufragen. Griechenland ist ein Mitglied der Eurozone und des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Es kann um Finanzmittel bitten. Das ist kein einfacher Vorgang. Die Institutionen haben dafür viel Arbeit zu erledigen und in der Zwischenzeit wird vor allem die wirtschaftliche Lage für Griechenland nicht besser. Gerade wegen der unglücklichen Situation für die griechischen Banken wird es ein steiniger Weg.”

[YOU] War es richtig von Alexis Tsipras, die Bevölkerung mit einem Referendum zu den mit den Geldgebern ausgehandelten Sparauflagen zu befragen?❏ Ja❏ Nein❏ Nicht sicher

Posted by euronews on Tuesday, 30 June 2015

Athen und Brüssel legten sich am Dienstag vergeblich gegenseitige Last-Minute-Vorschläge auf den Tisch, um noch eine Lösung im Schuldenstreit zu erreichen.

Für heute kündigte Griechenland ein nachgebessertes Angebot für ein Spar- und Reformpaket an.

Das will die Eurogruppe ab dem Mittag in einer Telefonkonferenz prüfen.

Medienberichten zufolge erwägt Athen, das Referendum über das Sparprogramm am kommenden Sonntag unter der Bedingung abzusagen, dass es eine schnelle Übereinkunft mit der Eurogruppe gibt
.

ALL VIEWS

Tap to find out

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Eurotunnel erneut durch streikende Fährbeschäftigte blockiert