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"Jetzt oder nie": Frist für Atomverhandlungen mit dem Iran auf Freitag verschoben

Die Sanktionen gegen das iranische Raketenprogramm und Handelsverbote für im Iran produzierte Waffen: Wegen dieser und anderer Streitfragen haben die

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"Jetzt oder nie": Frist für Atomverhandlungen mit dem Iran auf Freitag verschoben

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Die Sanktionen gegen das iranische Raketenprogramm und Handelsverbote für im Iran produzierte Waffen: Wegen dieser und anderer Streitfragen haben die Unterhändler der fünf UN-Vetomächte, Deutschlands und des Iran die Frist für die Atomverhandlungen erneut verschoben. Die neue Frist ist Freitag.

Meinung

Es gibt auf beiden Seiten einen klaren Willen, zu einer Übereinkunft zu kommen und solange weiter zu arbeiten, bis es soweit ist

Aus US-Regierungkreisen hieß es, eine Ende diese Beschränkungen sei nicht vorgesehen. Teheran verlangt jedoch ihre Aufhebung, denn sie stünden in keinem Zusammenhang mit dem Konflikt über das Atomprogramm. Weiterhin strittig ist außerdem der Fahrplan für die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen.

“Wie sie wissen gibt es eine Reihe von Fragen die politisch diskutiert werden müssen, und es werden einige Kompromisse nötig sein”, so der britische Außenminister Philip Hammond. “Es werden einige schwere Entscheidungen auf beiden Seiten getroffen werden müssen, wenn es klappen soll. Aber ich denke, es gibt auf beiden Seiten einen klaren Willen, zu einer Übereinkunft zu kommen und solange weiter zu arbeiten, bis es soweit ist.”

Euronews-Reporterin Reihaneh Mazaheri in Wien: “Es braucht mehr Zeit, um die verbleibenden Punkte zu klären – das ist die wichtige und einzige Nachricht von den Verhandlungen, obwohl die Unterhändler eine weitere Verlängerung eigentlich vermeiden wollten und sollten. Doch in den vergangenen zwei Tagen zogen sich die Gespräche der Außenminister und ihrer Delegierten bis spät in die Nacht hin. Beide Seiten betonen, dass nun der Zeitpunkt sei, um die Differenzen auszuräumen, es heiße nun jetzt oder nie.”